Liebe?? Mal sehen...
Am Wochenende war ich mal wieder seit Ewigkeiten ausgegangen. Es war ganz schön mal wieder laute Musik zu hören, zu tanzen, ein paar Bier zu trinken und Menschen zu beobachten.
Immer wieder schön, Menschen nachts in Diskotheken zu beobachten. Wie sie schauen, suchen, hoffen zu finden. Sich aufblähen, zur Schau stellen, jemanden darstellen, der sie gar nicht sind. So tun, als würden sie nicht schauen, nicht suchen, doch in Wahrheit nichts anderes tun, als zu suchen. Sie amüsieren sich köstlich hier in dieser lauten Umgebung, wo man sich seiner Sinne beraubt, sich für einen Moment selbst vergisst. Sich selbst mit all seinen Verpflichtungen. Und dann gehen sie oft traurig nach Hause, weil sie nichts gefunden haben. Bei all dem suchen und sich finden lassen, haben sie ganz den Spaß vergessen. Es sieht aus wie Spaß, aber der Schein trügt natürlich. Niemand hat hier Spaß. Es geht um Existenzkrisen, dem Suchen nach sich selbst.
Mir imponieren immer die offenen, etwas dreisten Menschen. Die, die etwas verrückt sind. Die, die einem etwas unangenehm sind, wenn sie einem zu nahe kommen. Ihr kennt dieses Gefühl, oder? Es sind die Menschen die man gerne mal mit hochgezogenen Augenbrauen und wahlweise offenem Mund anstarrt. Dabei sind sie aber gewiss nicht dumm oder ungebildet. Also sagen wir, viele sind es nicht. Nein. Sie sind ehrlich und freundlich. Freudig und direkt. Und auch wenn sie Alkohol getrunken haben, besitzen sie noch ein charmantes Wesen. Mit ihnen kann man stundenlang über Gott und die Welt reden.
Die total Bekloppten mag ich aber auch. Die Paradiesvögel mag man sie auch nennen. Sie mochte ich schon immer. Mit Bewunderung schaue ich ihnen zu und ärgere mich ein wenig darüber, dass ich viel zu viel darauf gebe, was andere von mir denken. Es ist doch herrlich, wenn man einfach mal loslässt.
Immer wieder schön, Menschen nachts in Diskotheken zu beobachten. Wie sie schauen, suchen, hoffen zu finden. Sich aufblähen, zur Schau stellen, jemanden darstellen, der sie gar nicht sind. So tun, als würden sie nicht schauen, nicht suchen, doch in Wahrheit nichts anderes tun, als zu suchen. Sie amüsieren sich köstlich hier in dieser lauten Umgebung, wo man sich seiner Sinne beraubt, sich für einen Moment selbst vergisst. Sich selbst mit all seinen Verpflichtungen. Und dann gehen sie oft traurig nach Hause, weil sie nichts gefunden haben. Bei all dem suchen und sich finden lassen, haben sie ganz den Spaß vergessen. Es sieht aus wie Spaß, aber der Schein trügt natürlich. Niemand hat hier Spaß. Es geht um Existenzkrisen, dem Suchen nach sich selbst.
Mir imponieren immer die offenen, etwas dreisten Menschen. Die, die etwas verrückt sind. Die, die einem etwas unangenehm sind, wenn sie einem zu nahe kommen. Ihr kennt dieses Gefühl, oder? Es sind die Menschen die man gerne mal mit hochgezogenen Augenbrauen und wahlweise offenem Mund anstarrt. Dabei sind sie aber gewiss nicht dumm oder ungebildet. Also sagen wir, viele sind es nicht. Nein. Sie sind ehrlich und freundlich. Freudig und direkt. Und auch wenn sie Alkohol getrunken haben, besitzen sie noch ein charmantes Wesen. Mit ihnen kann man stundenlang über Gott und die Welt reden.
Die total Bekloppten mag ich aber auch. Die Paradiesvögel mag man sie auch nennen. Sie mochte ich schon immer. Mit Bewunderung schaue ich ihnen zu und ärgere mich ein wenig darüber, dass ich viel zu viel darauf gebe, was andere von mir denken. Es ist doch herrlich, wenn man einfach mal loslässt.
Ja und was hat das jetzt mit der Überschrift zu tun? Nun bei meinen Beobachtungen wurde ich mal wieder daran erinnert, wie es war verliebt zu sein. Gerne denke ich da an meine Jugend zurück und muss nun auch direkt schmunzeln. Es war eine schrecklich, schöne Zeit. Es war fantastisch und zugleich auch so grausam mit der Freundin zusammen für einen Jungen zu schwärmen. Immer nur zu schwärmen, zu träumen und Wochen-, Monate- manchmal auch Jahrelang verpeilt durch den Alltag zu rennen oder eher zu stolpern. Herzschmerz immerzu.
Meine jüngste Tochter ist gerade in diesem Alter und netterweise lässt sie mich hin und wieder an diesen Achterbahnfahrten teilhaben.
So, nun aber komme ich dem Thema der Überschrift näher. Und zwar wollte ich über eine Jugenderfahrung schreiben (das sind meistens die besten).
Ich war ca. 15/16 Jahre alt und total in einen Jungen auf meiner Schule verknallt. Man, was habe ich meine Zeit mit tagträumen verbracht und wie oft haben ich und meine Freundin damit zugebracht, von unseren Schwärmen zu erzählen. Es war schrecklich, schön und dann manchmal war die Sehnsucht so groß, dass es weh tat. Damals fing es an, dass ich Gedichte schrieb, wenn ich unglücklich verliebt war. Irgendwann konnte ich nur noch was reimen, wenn ich unglücklich war. Die meisten Ergüsse habe ich aufgehoben und in einem kleinen Heftchen aufgeschrieben.
Nun, irgendwann geschah es jedenfalls, dass ich den jungen Mann, welchen ich schon länger in mein Herz geschlossen hatte, auf einer Party traf. Leicht angetrunken, löste sich meine Zunge und ich eröffnete ihm, dass ich ihn toll finde. Und wow, was jetzt total unerwartet kam, denn ja auch er fand mich toll. Ich konnte es nicht fassen. Noch am selben Abend kam es dazu, dass wir unseren ersten Kuss hatten und uns in den Armen hielten. Doch halt, was war das auf einmal? Wieso war ich jetzt nicht der glücklichste Mensch auf Erden?? Irgendwas fühlte sich nicht richtig an. Ich hätte heulen können. Hat mein Herz/Kopf mich so betrogen? Wie konnte es sein, dass von jetzt auf gleich all diese Gefühle weg waren? Ich verstand die Welt nicht mehr. Ich habe dieses Gefühl zunächst ignoriert. Was sollte ich auch machen? Direkt nach dem ersten Kuss so: "Ach nee, doch nicht. Tut mir leid, hab mich wohl geirrt. Finde dich doch nicht so toll. Das war wohl ne Ente."
Meine jüngste Tochter ist gerade in diesem Alter und netterweise lässt sie mich hin und wieder an diesen Achterbahnfahrten teilhaben.
So, nun aber komme ich dem Thema der Überschrift näher. Und zwar wollte ich über eine Jugenderfahrung schreiben (das sind meistens die besten).
Ich war ca. 15/16 Jahre alt und total in einen Jungen auf meiner Schule verknallt. Man, was habe ich meine Zeit mit tagträumen verbracht und wie oft haben ich und meine Freundin damit zugebracht, von unseren Schwärmen zu erzählen. Es war schrecklich, schön und dann manchmal war die Sehnsucht so groß, dass es weh tat. Damals fing es an, dass ich Gedichte schrieb, wenn ich unglücklich verliebt war. Irgendwann konnte ich nur noch was reimen, wenn ich unglücklich war. Die meisten Ergüsse habe ich aufgehoben und in einem kleinen Heftchen aufgeschrieben.
Nun, irgendwann geschah es jedenfalls, dass ich den jungen Mann, welchen ich schon länger in mein Herz geschlossen hatte, auf einer Party traf. Leicht angetrunken, löste sich meine Zunge und ich eröffnete ihm, dass ich ihn toll finde. Und wow, was jetzt total unerwartet kam, denn ja auch er fand mich toll. Ich konnte es nicht fassen. Noch am selben Abend kam es dazu, dass wir unseren ersten Kuss hatten und uns in den Armen hielten. Doch halt, was war das auf einmal? Wieso war ich jetzt nicht der glücklichste Mensch auf Erden?? Irgendwas fühlte sich nicht richtig an. Ich hätte heulen können. Hat mein Herz/Kopf mich so betrogen? Wie konnte es sein, dass von jetzt auf gleich all diese Gefühle weg waren? Ich verstand die Welt nicht mehr. Ich habe dieses Gefühl zunächst ignoriert. Was sollte ich auch machen? Direkt nach dem ersten Kuss so: "Ach nee, doch nicht. Tut mir leid, hab mich wohl geirrt. Finde dich doch nicht so toll. Das war wohl ne Ente."
Das kann ja nicht sein. Bloß nicht überstürzt handeln. Erstmal schauen, was der nächste Morgen bringt. Ein gutes halbes Jahr, habe ich versucht das Gefühl wiederzufinden, welches ich vor besagter Party gehabt habe. Doch es war einfach weg. Es kam nie wieder.
Wie konnte man sich monatelang bekloppt machen und dann war dieses Gefühl nicht echt? Beziehungsweise, natürlich war es in der Zeit der Schwärmerei echt. Nur leider wurden wohl gewisse Erwartungen nicht erfüllt und so riss mir die Realität die rosarote Brille von der Nase. Naja, eigentlich riss sie mir die Brille von der Nase, schlug mir mit geballter Faust ins Gesicht, riss mich zu Boden, warf sich auf mich, fixierte meine Arme, grinste mir fies ins Gesicht und ab zu verpasste sie mir eine wohl dosierte Ohrfeige. Ich hab's nicht verstanden. Bisher ist mir das in dieser Härte auch kein zweites mal passiert. Zum Glück. Naja und mittlerweile weiß ich auch, warum sich das so schlagartig geändert hat. Mein Körper hat mit diesem Kuss einen DNA-Test gemacht und festgestellt, dass wir diesbezüglich leider nicht kompatibel sind. Eigentlich ganz schön clever.
Es sollte mir aber in Zukunft doch noch ein paar Mal ähnlich ergehen. Nicht mehr so extrem, aber doch schon so, dass es sehr bald nicht mehr für eine Beziehung reichte. Naja und auch habe ich tatsächlich DNA kompatible Männer gefunden. Meine Töchter sind der Beweis <3
Naja und alles was nach dem DNA-Check passiert und dem Tragen der rosaroten Brille, ist wahrscheinlich und hoffentlich die Liebe. Und nicht einfach nur Gewohnheit, Routine, Alltag und Sicherheit.
Wie konnte man sich monatelang bekloppt machen und dann war dieses Gefühl nicht echt? Beziehungsweise, natürlich war es in der Zeit der Schwärmerei echt. Nur leider wurden wohl gewisse Erwartungen nicht erfüllt und so riss mir die Realität die rosarote Brille von der Nase. Naja, eigentlich riss sie mir die Brille von der Nase, schlug mir mit geballter Faust ins Gesicht, riss mich zu Boden, warf sich auf mich, fixierte meine Arme, grinste mir fies ins Gesicht und ab zu verpasste sie mir eine wohl dosierte Ohrfeige. Ich hab's nicht verstanden. Bisher ist mir das in dieser Härte auch kein zweites mal passiert. Zum Glück. Naja und mittlerweile weiß ich auch, warum sich das so schlagartig geändert hat. Mein Körper hat mit diesem Kuss einen DNA-Test gemacht und festgestellt, dass wir diesbezüglich leider nicht kompatibel sind. Eigentlich ganz schön clever.
Es sollte mir aber in Zukunft doch noch ein paar Mal ähnlich ergehen. Nicht mehr so extrem, aber doch schon so, dass es sehr bald nicht mehr für eine Beziehung reichte. Naja und auch habe ich tatsächlich DNA kompatible Männer gefunden. Meine Töchter sind der Beweis <3
Naja und alles was nach dem DNA-Check passiert und dem Tragen der rosaroten Brille, ist wahrscheinlich und hoffentlich die Liebe. Und nicht einfach nur Gewohnheit, Routine, Alltag und Sicherheit.
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